Wir alle kennen diesen Moment, in dem wir uns in dem Bezug wiederfinden, feststecken wie in einem schlecht aufgebauten Zelt und uns fragen, warum wir uns entschieden haben, heute die Bettwäsche zu wechseln.
Gute Nachrichten: Es gibt einfache (und fast schon magische) Techniken, mit denen Sie Ihre Bettdecke ganz leicht in den Bezug stecken können. Wir versprechen Ihnen, dass Sie diesen Schritt danach nie wieder als lästige Pflicht empfinden werden.
Warum ist es immer so kompliziert?
Die Bettdecke ist weich, der Bezug ist groß, alles rutscht, alles dreht sich um…
Das Ergebnis: Zieht man auf der einen Seite, verschiebt es sich auf der anderen.
Aber in Wirklichkeit ist es gar nicht so kompliziert. Man muss nur die richtige Methode anwenden.
1. Die „Burrito“-Technik (die effektivste)
Das ist DIE Methode, die alles verändert.
So geht’s:
- Legen Sie den Bettbezug mit der Öffnung nach unten auf Ihr Bett.
- Legen Sie die Bettdecke glatt darüber.
- Beginnen Sie oben (geschlossene Seite) und rollen Sie alles wie einen großen Burrito zusammen.
- Sobald Sie bis zum Ende gerollt sind, greifen Sie die Öffnung des Bezugs und drehen Sie ihn um die Rolle herum.
- Ausrollen… und fertig.
Magisch.
Die Bettdecke legt sich von selbst hinein.
Ehrlich gesagt fragt man sich beim ersten Versuch, warum man das nicht schon früher gemacht hat.

2. Die Eckentechnik (einfach und schnell)
Wenn Sie eine klassischere Methode bevorzugen:
- Drehen Sie den Bettbezug um.
- Schieben Sie Ihre Arme hinein und greifen Sie die beiden Ecken des Bodens.
- Fassen Sie gleichzeitig die entsprechenden Ecken der Bettdecke.
- Schütteln Sie den Bezug vorsichtig aus, während Sie ihn abrollen.
Die Bettdecke sinkt auf natürliche Weise in den Bezug.
Kleiner Tipp: Machen Sie das direkt auf dem Bett. So fällt nichts auf den Boden.
3. Die Zangentechnik (für Perfektionisten)
Wenn Ihre Bettdecke dazu neigt, sich während der Nacht zu verschieben:
- Verwenden Sie spezielle Klammern oder kleine Binder an den vier Ecken.
- Einige Bezüge haben bereits innere Befestigungen.
Das Ergebnis: Eine Bettdecke, die auch nach einer unruhigen Nacht an ihrem Platz bleibt.
4. Das Detail, das alles verändert: die richtige Größe wählen
Viele Schwierigkeiten sind einfach auf eine falsche Einstellung zurückzuführen.
Ein zu großer Bezug = die Bettdecke verrutscht.
Ein zu kleiner Bezug = lässt sich nicht richtig überziehen.
Messen Sie immer die genauen Maße Ihrer Bettdecke.
Und wenn Sie schon dabei sind … wählen Sie ein angenehmes, weiches Material, das sich leicht verarbeiten lässt. Ein schöner Perkal oder Baumwollgaze lässt sich viel besser verarbeiten als ein steifer Stoff. Das macht die Arbeit flüssiger, schneller … fast schon angenehm.
Bonus-Tipp: Der richtige Zeitpunkt
Wechseln Sie Ihren Bezug, wenn Sie etwas Zeit haben, nicht kurz vor dem Schlafengehen. Tagsüber
ist man immer geduldiger als um 23:45 Uhr 😄
Das Einlegen einer Bettdecke in ihren Bezug sollte niemals die Freude an einem frisch gemachten Bett trüben.
Stellen Sie sich vor: saubere Bettwäsche, eine flauschige Bettdecke, ein gut gelüftetes Zimmer… Jetzt müssen Sie sich nur noch darunter kuscheln und genießen.
Denn eigentlich wechselt man einen Bettbezug nicht wegen des Sports…
Man tut es wegen dieses Moments absoluten Komforts, wenn man sich in ein Bett schlüpft, das angenehm sauber riecht.
Und das ist doch eine kleine zusätzliche Technik wert 😉
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